9 Tipps für ein optimales Pausenmanagement

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Fällt die tägliche Pause aufgrund von hohem Arbeitsaufkommen aus? Lässt der dicht getaktete Arbeitsablauf die Pause unter den Tisch fallen? Dies sind nur zwei Gründe, warum Ruhepausen während der Arbeit oftmals nicht eingehalten werden. Doch welches Unternehmen möchte schon auf leistungsfähige, produktive und gesunde Mitarbeiter verzichten?
Um die Arbeitsleistung der Mitarbeiter aufrecht zu erhalten, sind regelmäßige Pausen von hoher Bedeutung. Diese führen zu Erholung und Regeneration und ermöglichen das Abschalten von der Arbeit. Zudem kann in der Pause neue Energie getankt werden, z.B. durch ein vollwertiges Essen.

Positive Effekte von Pausen
Eine Ruhepause während der Arbeit wirkt sich vorteilhaft auf die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit sowie die Gesundheit der Mitarbeiter aus. Außerdem steigen dadurch Zufriedenheit und Motivation.
Ist der Arbeitsalltag mit vielen Aufgaben, die zudem eine hohe Konzentration erfordern, verbunden, sind Pausen unabdingbar. Dadurch wird das vorhandene Leistungstief wieder auf ein geeignetes Level angehoben. Des Weiteren spielt in diesem Fall auch der Sicherheitsaspekt eine Rolle. Durch unkonzentrierte und unachtsame Arbeitsweisen passieren häufiger Unfälle.
Somit wirkt jede Pause der Erschöpfung entgegen und entlastet Körper und Geist. Es wird eine Distanz zur Arbeitsaufgabe geschaffen, sodass der Mitarbeiter abschalten und den Kopf frei bekommen kann.
Im besten Fall kann der Mitarbeiter selbst entscheiden, wann er seine Pause macht, sodass angefangene Aufgaben nicht unterbrochen werden müssen.

Negative Auswirkungen
Werden im Arbeitsalltag keine regelmäßigen Pausen eingehalten, kann dies ungünstige Folgen haben. Einerseits verursacht das lange Sitzen eine belastende Körperhaltung, z.B. eine nach vorne gebeugte Haltung (Rundrücken). Zudem sind angespannt Muskeln im Nacken- und Schulterbereich sowie eingeengte Atmungs- und Verdauungsorgane nicht selten. Auch die Beinvenen werden strapaziert, sodass das Blut überwiegend in den Beinen gestaut wird (Durchblutungsstörungen). Andererseits ist es möglich, dass durch die vielen Arbeitsaufgaben psychische Belastung auftreten. Diese gehen mit einem hohen Stresspegel einher, der wiederum einen hohen Blutdruck, Magenprobleme etc. verursacht. Hinzukommend stellen Konzentrations- und Leistungsschwäche sowie die Begünstigung von Fehlern weitere negative Effekte dar.
Insbesondere wenn schon die ersten „Warnsignale“ auftreten, z.B. Müdigkeit oder das Gefühl „ausgelaugt zu sein“, ist es höchste Zeit für eine Pause.

Gesetzliche Regelungen
Die gesetzlichen Vorgaben zu den Pausenzeiten sind im Arbeitszeitgesetz (ArbZG, §4) definiert. Bei einer Arbeitszeit von sechs bis neun Stunden ist eine Pause von mindestens 30 Minuten einzuhalten. Nach sechs Stunden muss eine Ruhepause erfolgen. Beträgt die Arbeitszeit jedoch mehr als neun Stunden verlängert sich die Pause auf 45 Minuten. Hierbei ist zu ergänzen, dass eine Aufteilung der Pause erfolgen kann, wobei jeder Pausenabschnitt mindestens 15 Minuten haben muss.


Tipps für ein optimales Pausenmanagement

1. mehrere kurze statt eine lange Pause machen
2. geeignete Pausenräume stellen und freundlich gestalten (Mitarbeiter einbeziehen)
3. bei überwiegend sitzender Tätigkeit: Pause stehend oder in Bewegung verbringen
4. Empfehlung: den Arbeitsplatz verlassen, z.B. für einen Spaziergang, Gespräche mit Kollegen
5. Entspannungsübungen durchführen
6. Vertretungsregeln aufstellen, damit Pausen genommen werden können
7. Führungskräfte sollten als Vorbild agieren und die Pausenkultur leben
8. Notwendigkeit und Nutzen der Pausen hervorheben
9. bei Home Office und mobiler Arbeit: mit Arbeitgeber schriftliche Vereinbarungen treffen

Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema benötigen, kontaktieren Sie uns oder besuchen Sie unsere Webseite: https://adapt-global.com/de-de/ergo-squad/

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