9 Tipps für das Arbeiten mit mobilen Geräten

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Im Zuge der Digitalisierung ist eine Ausführung der Arbeitsaufgabe ohne Bildschirm bzw. Computer schon fast nicht mehr möglich. Hinzukommend wird immer häufiger auf mobile Geräte, wie z.B. Tablets oder Smartphones und -uhren, zurückgegriffen. Diese neuen digitalen Technologien ermöglichen es an jedem Ort und auch zu jeder Zeit zu arbeiten. Allerdings ist dabei nicht außer Acht zu lassen, dass auch die Gesundheit und das Wohlbefinden der Beschäftigten dadurch beeinflusst wird.
Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf die Gesundheit der Beschäftigten? Wie sehen die veränderten Arbeitsprozesse aus?

Veränderte Arbeitswelt
Die voranschreitende Digitalisierung sowie zahlreiche Innovationen, z.B. Robotik oder künstliche Intelligenz, treiben die Unternehmen zu Umstrukturierungen und Weiterentwicklungen an, um auch künftig wettbewerbsfähig zu bleiben. Auch im Bereich der Arbeitsorganisation ist ein stetiger Wandel zu verzeichnen. Hierbei arbeiten Beschäftigte häufiger von Zuhause aus, an sogenannten „Telearbeitsplätzen“ (Home Office). Des Weiteren hat das mobile Arbeiten, beispielsweise in Cafés, an Bedeutung gewonnen (Flexibilisierung der Arbeit). In diesen beiden Fällen ist das Arbeitsschutzgesetz ebenfalls zu beachten. Dies bedeutet, dass bei der Einrichtung und Gestaltung von Telearbeitsplätzen dem Gesetz Folge geleistet werden muss. Ebenso ist es geltend für das mobile Arbeiten (z.B. Sicherheit der technischen Ausstattung).

Auswirkungen
Durch den Einsatz mobiler Geräte und der damit verbundenen Körperhaltung kommt es vermehrt zu physischen Beanspruchungen – vor allem im Kopf- und Nackenbereich. Tablets und Smartphones werden tiefer gehalten bzw. Laptops auf dem Schoß abgelegt, sodass der Nacken in einem höheren Ausmaß beansprucht wird. Zudem treten häufiger Augenbeschwerden auf. Unter anderem werden Texte auf dem Smartphone kleiner dargestellt und können somit nur unter Anstrengung gelesen werden. Auch für die Hände und Arme entsteht eine größere Belastung bedingt durch das Tippen von Texten sowie das Halten der Geräte. Die Handgelenke sind dabei oft abgeknickt und nach außen rotiert.
Darüber hinaus entsprechen die Beleuchtungsbedingungen oftmals nicht den gesetzlichen Richtlinien. Hierfür kann das Arbeiten im Home Office (unzureichende Beleuchtung am Schreibtisch) als mögliches Beispiel angeführt werden. Auch unterwegs (z.B. im Zug) kann es vorkommen, dass Sonnenlicht auf das Arbeitsmittel trifft. Als Folge werden ungünstige Haltungen eingenommen, um die Reflexionen abzuschirmen.
Mit Blick auf die oben genannten Auswirkungen ist anzumerken, dass hierbei nicht nur die klassischen Aspekte der Ergonomie (Sitzposition, Klima etc.) betrachtet werden sollten. Auch die Arbeitsorganisation, z.B. kurze Einsatzzeiten von einem Tablet sowie regelmäßige Pausen, haben für diesen Bereich an Bedeutung zugenommen.

Tipps für den Umgang mit mobilen Arbeitsgeräten

     1. sehr wichtig: kurzfristige Verwendung
     2. Einsatz von Geräten mit einem reflektionsarmen Display (Vermeidung von Blendungen)
     3. auf eine angemessene & geeignete Haltung achten
     4. die Arme und den Rücken entlasten: Verwendung von Ablageflächen (z.B. Tablet-Halter)
     5. Einsatz von Maus und Tastatur, wenn z.B. das Tablet über einen längeren Zeitraum genutzt wird
     6. regelmäßige Pausen einlegen
     7. mobile Ansichten verwenden, um eine optimale Darstellung zu erhalten
     8. technische Geräte möglichst mit einem geringen Gewicht
     9. Abstand zwischen Notebook-Bildschirm und Auge: mind. 500mm, Empfehlung: 700mm

Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema benötigen, kontaktieren Sie uns oder besuchen Sie unsere Webseite: https://adapt-global.com/de-de/ergo-squad/

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